Technologie
Umweltenergie wird über Oberflächen nutzbar.
ThermalGain verbindet aktivierte Absorberflächen. Mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe und einem Pufferspeicher werden Gebäudehülle, Zaun, Garage oder Infrastruktur zur dezentralen Energiequelle.
Vier Schritte vom Bauteil zur Wärmequelle.
Die Plattform arbeitet nicht wie eine einzelne Außeneinheit, sondern als verteilte Quellfläche. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Oberfläche, Wärmeträger, Wärmepumpe und Speicher.
Energieaufnahme
Der Absorber gewinnt Wärme auch bei Bewölkung, nachts und im Winter.
Wärmeübergabe
Die Energie wird durch das Zirkulieren der Kühlflüssigkeit im Absorber eingeworben.
SourceBoost
Die Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Wärme in Luftfeuchtigkeit als Quelle für Heizen und Kühlen. Der optimale Effekt tritt im Phasenübergang von Wasser zu Eis ein.
Energiespeicherung
Ein Pufferspeicher hält die gewonnene Energie bedarfsgerecht bereit.
Energiequellen, die 365 Tage im Jahr vorhanden sind.
Einstrahlung und zusätzlich die latent vorhandene Wärme aus der Umwelt – nicht nur direkte Sonne. Luft, Feuchtigkeit und Niederschlag machen die Oberfläche auch bei Bewölkung, Regen und niedrigen Temperaturen relevant.
Auch bei diffuser Strahlung und bewölktem Himmel
Latente Wärmeenergie aus der Umgebungsluft
Kondensationsenergie aus der Luftfeuchtigkeit
Niederschlag als kontinuierliche Energiequelle
Wärmegewinnung ohne Sonnenlicht - auch nachts und im Winter
Technische Eckdaten für die erste Planung.
Die Werte dienen als Grundlage für Gespräche mit TGA-Planern, Wärmepumpenpartnern und Pilotkunden. Die Auslegung bleibt immer objektspezifisch.
Heizen und Kühlen mit derselben Infrastruktur.
Im Winter nutzt die Wärmepumpe die in Luftfeuchtigkeit latent vorhandene Wärme. Im Sommer kann überschüssige Gebäudewärme passiv an die Umgebung abgegeben werden.
Effizient heizen mit Umweltenergie
Im Winter nutzt die Wärmepumpe die in Luftfeuchtigkeit latent vorhandene Wärme.
Passiv kühlen ohne separate Klimaanlage
Im Sommer ermöglicht die Wärmepumpe Wärme nachts „abzufahren“ an die Umgebungsluft.
Häufige technische Fragen.
Antworten zu Betrieb, Installation, Fläche, Kühlung und Wartung.
Funktioniert das System auch im Winter und bei Bewölkung?
Ja. Der Absorber gewinnt Umweltenergie aus Sonne, Luft, Feuchtigkeit, Regen, Nebel und Nachtstrahlung - auch bei −5 °C und bedecktem Himmel. Das System ist für einen Betrieb 365 Tage im Jahr ausgelegt.
Sind Bohrungen oder Genehmigungen erforderlich?
Nein. Anders als bei Erdwärmesonden sind keine Bohrungen, Erdarbeiten oder behördlichen Genehmigungen nötig. Das System wird transportiert, an bestehenden Flächen montiert und angeschlossen - ohne Eingriff in den Untergrund.
Wie laut ist der ThermalGain Absorber im Betrieb?
Der Absorber selbst ist vollständig lautlos - er hat keine beweglichen Teile. Die kombinierte Sole-Wasser-Wärmepumpe arbeitet deutlich leiser als vergleichbare Luftwärmepumpen, da keine Außenventilatoren für die Wärmequelle erforderlich sind.
Wie viel Fläche wird mindestens benötigt?
Ein Standardmodul hat ca. 2 m² Absorberfläche. Für ein Einfamilienhaus sind je nach Standort und Wärmebedarf ca. 15-30 m² Absorberfläche üblich. Die genaue Auslegung erfolgt immer objektspezifisch.
Kann das System auch zur Kühlung genutzt werden?
Ja. Im Sommer wird überschüssige Gebäudewärme passiv über den Absorber an die Umgebung abgegeben. Mit derselben Infrastruktur entstehen angenehme Innentemperaturen - ohne separate Klimaanlage und ohne nennenswerten Zusatzstrom.
Wie lange ist die Lebenserwartung und wie hoch der Wartungsaufwand?
Die Lebenserwartung liegt bei über 25 Jahren. Da der Absorber aus beschichtetem Aluminium besteht und keine beweglichen Teile hat, ist der Wartungsaufwand sehr gering. Das System ist frostsicher und vollständig witterungsbeständig.